15. August 2024 Auftragseingang im Plan, verzögerte Inbetriebnahmen belasten Ergebnis, Cyber-Angriff nach dem Bilanzstichtag
S c h l i e r e n, 15. August 2024. Die Schlatter Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 einen gegenüber der Vorjahresperiode leicht tieferen Bestellungseingang von CHF 57.4 Mio. (1. Halbjahr 2023: CHF 62.4 Mio.). Der Nettoerlös lag im ersten Semester mit CHF 61.8 Mio. unter dem Wert der Vorjahresperiode (CHF 67.4 Mio.). Der Auftragsbestand per 30.6.2024 liegt mit CHF 69.4 Mio. geringfügig unter dem Niveau von Ende 2023 (31.12.2023: CHF 73.9 Mio.). Verspätete Inbetriebnahmen von Kundenprojekten im Segment Schweissen führten zu Mehrkosten, und es mussten Rückstellungen für drohende Konventionalstrafen gebildet werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) für das erste Halbjahr 2024 beträgt daher CHF 1.3 Mio. (EBIT-Marge: 2 %) gegenüber CHF 3.7 Mio. (EBIT-Marge: 5.4 %). Ohne diese zusätzlichen Kosten und Rückstellungen hätte das Betriebsergebnis in etwa auf Vorjahresniveau gelegen. Für das erste Halbjahr weist die Schlatter Gruppe ein positives Konzernergebnis von CHF 1.6 Mio. aus (1. Halbjahr 2023: CHF 3.3 Mio.).